wuerzbergs verständnis fragen

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig neue Beiträge zu Themen rund um Corporate Culture.
Zudem lade ich Sie herzlich ein, gemeinsam darüber zu diskutieren.

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N O T I Z E N  Z U R  C O R P O R A T E   C U L T U R E / 4

Wie schütze ich mein Unternehmen vor übergriffigen Gesinnungsethikern? Warum und wie Unternehmensethik neu durchdacht werden sollte

Tierschützer überfallen Geflügelfarmen, und das Video der Aktion wird stolz auf Youtube präsentiert. „Überzeugungstäter“ rufen per Rund-Mail zu Boykott-Kampagnen missliebiger Firmen oder Produkte auf oder stellen Manager mit vermeintlich unkorrekten Wertvorstellungen erbarmungslos an den Internet-Pranger. Die Verleumdungs- und Überwachungskampagnen der „neuen radikalen“ Studenten gegen missliebige Professoren an amerikanischen (und zunehmend auch europäischen) Hochschulen tragen zunehmend totalitäre Züge. Es ist offensichtlich, dass Menschen immer weniger Hemmungen haben, ihre moralischen Werturteile anderen aggressiv aufzuzwingen – ohne sich für andere Folgen als die angestrebte Medienaufmerksamkeit verantwortlich zu fühlen. Man könnte an die Worte des großen Volkswirtes und Soziologen Max Weber von 1919 denken, als er über die Aktivisten der damaligen sozialrevolutionären Kampagnen (die er übrigens „Karneval“ nannte) sagte:

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N O T I Z E N  Z U R  C O R P O R A T E   C U L T U R E / 3

Gibt es eigentlich immer noch Machiavellisten im Management?

Niccolò Machiavelli gehört ganz sicher seit jeher zu den (manchmal klammheimlichen) Vorbildern in der Welt der Politiker. Sein Name steht für: „Schlechte Dinge tun, um gute Ergebnisse zu erreichen“; moralische Hindernisse beiseite räumen, oder, etwas zeitgemäßer: Gute Politiker sind Pragmatiker. Oder, noch eleganter:

„… moral framing of leadership substantially oversimplifies the real complexity of the dilemmas and choices leaders confront. An essay on the 500th anniversary of the writing of Machiavelli’s The Prince noted that it is sometimes necessary to do bad things to achieve good results. For example, Nelson Mandela, Abraham Lincoln, and John F. Kennedy were above all pragmatists, willing to do what was necessary to achieve important objectives.“ (McKinsey Quarterly, January 2016)“.

Newsletter 03/16 weiterlesen

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N O T I Z E N  Z U R  C O R P O R A T E   C U L T U R E / 2

Sollen Manager Meetings schwänzen?

Wenn der Harvard Business Manager als „Management-Tipp des Tages“ empfiehlt: „So schwänzen Sie Meetings“, dann wirft das doch ein ziemlich schräges Licht auf unsere Busness Comunity, oder?

Egal, ob man darin jetzt eine ernstgemeinte Anstiftung zu subversivem Verhalten von Führungskräften sieht oder den HBM-Tipp als satirischen Kommentar zu den skurrilen Seiten unserer Unternehmenskultur hinnimmt – die Sache mit den Meetings bleibt ein Dilemma.

Newsletter 02/16 weiterlesen

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